Freitag, 26. Oktober 2012
Zuhören.
zu•hö•ren.
Nun weisst du, lieber Leser, schon etwas über die Silbentrennung und die Betonung des Wortes, um das es in meinem heutigen Blog geht. Doch dies ist irrelevant, denn es geht um die Bedeutung des Wortes.
Wichtig ist mir, dass du verstehst, wie man zuhört.
Man nimmt beim Zuhören das vom Gegenüber Gesagte auf, man versteht, was er oder sie einem erzählt. Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man primär gewillt sein, überhaupt zuhören zu wollen. Wenn kein Interesse da ist, zuzuhören, wird sich der Gesprächspartner nicht wohl fühlen, und man kann das Gesprächsthema nicht intensiv genug ausschöpfen. Wenn man aber doch interessiert ist, ist es von Nöten, dass man das Gegenüber dazu ermutigt, sich zu äussern. Man muss manifestieren, dass man das Gesagte für sich behält, wenn das gewünscht wird. Man muss gute Bedingungen erstellen, damit ein Gespräch entstehen kann, beziehungsweise die Erzählung des Sprechenden. Wenn man sich konzentriert und trotzdem beim Zuhören vielleicht etwas nicht versteht, oder man auch nur ansatzweise nicht mitkommt mit der Logik, muss man dies klarstellen und sofort nachfragen. Ebenso muss man, nachdem der Sprechende zu einer Sprechpause kommt, erklären wie man das Gesprochene aufnimmt um Missverständnissen vorzubeugen. Um dies zu unterstützen kann man auch wichtige Punkte wiederholen oder eventuell auch aufschreiben. Beim Zuhören muss man nicht nur auf die Sprache achten, denn auch die Körperhaltung und der Körpereinsatz, wie beispielsweise die Mimik sind von wichtiger Bedeutung.
Und wenn der Sprechende zu einem Ende kommt, und du vielleicht mit seiner Aussage nicht einverstanden bist, musst du sie dennoch akzeptieren. Es ist aber möglich, Kritik anzubringen, dies darfst du aber nur in milder und freundlicher Ausdrucksweise tun, um dein Gegenüber nicht zu verletzten. Wenn man so zuhört, nennt man dies "aktives Zuhören". Es wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden, mit einem aktiven Zuhörer zu sprechen. Diese Art vom Zuhören wird auch von vielen Psychologen benützt. Dies heisst aber nicht, dass man nicht auch unter Kollegen so zuhören kann. Diese freundliche Art Zuzuhören, ist in verschiedenen Gesellschaftsschichten verbreitet und sehr beliebt. Probier es doch auch!
Anbei noch der Link zu einem Video vom renommierten Rhetoriker Gerhard Reichel, der das aktive Zuhören sehr gut erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=aF_ZU24QQzg
Liebe Grüsse und bis bald,
Benjamin.
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Hallo Benjamin
AntwortenLöschenDanke für die Zuhör-Tipps! ;)
Bist du dir sicher, dass man die Aussage des Sprechenden einfach so akzeptieren muss? Man könnte ihm doch auch, wenn er es möchte, seine eigenen Gedankengänge und Überlegungen zu dem Gesagten mitteilen, welche ihm neue Sichtweisen eröffnen könnten.
Bei deinem Video musste ich übrigens schmunzeln. :) Bei 0:49 ruft es bei mir alte Erinnerungen an das Telefonspiel, welches wir früher im Chinzgi spielten, hervor. :)
Uf Widergüx ;) Alibaba
Lieber Alibaba
LöschenVielleicht hast du mich falsch verstanden, aber mit dem Akzeptieren der Meinung des Gegenübers, habe ich nur gemeint, dass man, auch wenn der Gesprächspartner eine andere Ansicht hat, diese akzeptieren muss.
Das man auch eigenê Überlegungen mitteilen kann, wolte ich eigentlich mit folgendem Satz ausdrücken; "Es ist aber möglich, Kritik anzubringen, dies darfst du aber nur in milder und freundlicher Ausdrucksweise tun, um dein Gegenüber nicht zu verletzten."
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
MfG
Benjamin